Das Apriori-Modell

„Alles Leben ist Problemlösen“ (K. Popper)


Problemlösen, das sind kleine Dinge wie Hände waschen - putzen - abends weggehen - Auto fahren - Mails checken - Nachrichten hören - ins Kino gehen...

Und große Dinge wie Entscheidungen treffen - Konflikte lösen - Ergebnisse präsentieren - Abläufe organisieren - komplexe Zusammenhänge erfassen, interpretieren und bewerten - Konzepte entwickeln...

Wenn wir mit Problemen konfrontiert werden, Vorgänge einschätzen, Entscheidungen treffen, entstehen Ergebnisse im Bruchteil einer Sekunde: Eindrücke werden verarbeitet, mental eingeordet und bewertet, mögliche Handlungsoptionen durchgespielt, strategische Überlegungen angestellt … alles ist zugleich da und plötzlich entsteht eine Lösung.

Das Apriori-Modell ist wie eine Zeitlupenaufnahme. Es macht sichtbar, was wir normalerweise nicht wahrnehmen, weil es viel zu schnell passiert: ein Verhaltensmuster, ein Schema, nach dem wir vorgehen, wenn wir mit Problemen konfrontiert werden.

Dieses Schema liegt auch vielen Werbespots, Filmen, Romanen, Philosophien, Organigrammen, Analysen … Lösungsideen überhaupt zugrunde. Und kann, wenn wir es methodisch anwenden, unsere Präsentationen, Projekte, Pläne und Entscheidungen strukturieren.

 

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